
Engagement im Deutschen Bundestag
Vorsorgender Verbraucherschutz - nachhaltige Landwirtschaft
Seit Mai 2004 engagiere ich mich als Abgeordnete für Sie im Deutschen Bundestag. Hier bin ich Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Da ich in Berlin den überwiegend ländlich geprägten Ortenaukreis mit seinem traditionellen Wein- und Obstbau vertrete, ist es mir wichtig, im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz insbesondere Themenbereiche wie Pflanzenzüchtung, Agrogentechnik, Neuartige Lebensmittel, Alkohol und Branntweinmonopol zu betreuen. Dabei müssen sowohl die Interessen der Landwirte als auch die der Verbraucherinnen und Verbraucher berücksichtigt werden.
Ich setze mich ein für …
- Soziale Gerechtigkeit
Das heißt: Mindestlohn flächendeckend nicht unter 7.50 Euro. Menschen, die Vollzeit beschäftigt sind, müssen vom Lohn ihrer Arbeit auch leben können.
Das heißt: bestmögliche Bildung für Alle und keine Studiengebühren für das Erststudium. Bildung ist der effektivste Schutz gegen Arbeitslosigkeit. Die Ausbildung junger Menschen darf nicht vom Geldbeutel ihrer Eltern abhängen.
Das heißt: Kindergartenbetreuung frei stellen für Geringverdienende. Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Startchancen der Kinder müssen verbessert werden.
- Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Das heißt: Atomkraft stoppen. Atomenergie ist gefährlich und teuer – und alles andere als nachhaltig: Der strahlende Abfall wird noch viele Generationen nach uns belasten.
Das heißt: Erneuerbare Energien ausbauen und Energieeinsparpotenziale effizient nutzen, denn die umweltfreundlichste und billigste Energie ist die, die nicht verbraucht wird.
Das heißt: Nachhaltige Landwirtschaft, und das ohne Gentechnik. Die Anpassung an die Herausforderungen des Klimawandels durch standortangepasste und diversifizierte Bewirtschaftung und artgerechte Tierhaltung muss verstärkt werden.
- Mehr Marktmacht für Verbraucherinnen und Verbraucher
Wissen ist Macht – auch beim Konsum. Klare Produktkennzeichnungen müssen Transparenz schaffen über Inhalte, Eigenschaften, Herkunft und Produktionsbedingungen.
Das heißt: Bei Lebensmitteln Nährwerte schnell erkennbar und vergleichbar machen mit der Ampelkennzeichnung. Für Milch, Eier und Fleisch von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden brauchen wir eine EU-Kennzeichnungspflicht für tierische Erzeugnisse.
Das heißt: TÜV für Finanzprodukte, bessere Aufklärung der Verbraucher, stärkere Verantwortung und Haftung der Anbieter von Finanzprodukten, die Risiken müssen überprüft und dokumentiert werden.
Das heißt: Verbraucherorganisationen als „Marktwächter“ beauftragen, die den Markt beobachten und Verbraucher informieren, warnen und bei der Durchsetzung ihrer Rechte unterstützen.
Das heißt: Kinder als Verbraucher stärker schützen. Ihr Organismus ist empfindlich, ihre Gesundheit ist die Basis für die Startchancen ins Leben. Die Wirtschaft hat sie längst im Visier, sie sind die Verbraucher von Morgen. Sie brauchen gesunde Ernährung und Schutz vor gefährlichen Produkten, aber auch Anleitung zum kritischen Konsum, damit sie zu selbstbestimmten Verbrauchern werden.


