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Willstätt

Besuch in der Moscherosch-Schule

12.07.2017 - Bei einem Kurzbesuch erkundigte sich Elvira Drobinski-Weiß nach der Entwicklung der Moscherosch-Schule als Gemeinschaftsschule und dem Baufortschritt des Erweiterungsbaus. Anschließend trug sie sich in das neue Goldene Buch der Gemeinde ein. 

Birgit Bläsi stellte zunächst die Grundsätze und Besonderheiten der Gemeinschaftsschule, die zum Schuljahr 2014/2015 in Willstätt eingeführt wurde, sowie die pädagogischen Leitlinien der Moscherosch-Schule vor. Die Gemeinschaftsschule ist für Willstätt eine Erfolgsgeschichte, was die gestiegenen Schülerzahlen in den zurückliegenden Jahren deutlich belegen. Die Moscherosch-Schule zählt derzeit 550 Schülerinnen und Schüler. Davon gehen 270 in die Grundschulen in Eckartsweier, Sand und Willstätt und 280 in die Willstätter Gemeinschaftsschule. Das Einzugsgebiet erstreckt sich auf die Gemeinde Willstätt, aber auch auf die an die Gemeinde angrenzenden Ortschaften der Stadt Kehl, Kork, Odelshofen, Goldscheuer und Marlen.

Durch den notwendigen Um- und Anbau der Moscherosch-Schule sowie den Neubau von Mensa und Mediathek soll der Bildungsstandort Willstätt weiter gestärkt werden. Die Baumaßnahmen des 1. und 2. Bauabschnitts sind derzeit in vollem Gange und wurden von Elvira Drobinski-Weiß anschließend auch in Augenschein genommen.

Gemeinsam mit Rektor Bertram Walter und Konrektorin Christa Rolke wurde der An- und Umbau der Moscherosch-Schule besichtigt. Die frühere Grund- und Hauptschulrektorin und Diplompädagogin Elvira Drobinski-Weiß zeigte sich sehr angetan von der Entwicklung der Willstätter Schullandschaft und hob die Wichtigkeit der Investitionen in die Bildung hervor. Nur so könne man sich auch in Willstätt im Wettbewerb mit anderen Schulstandorten behaupten.

Kämmerer Kaufmann sprach die Förderung durch das Land im Form der Schulbauförderung (2,65 Mio. €) und Ausgleichsstockmittel (0,4 Mio. €) an. Dabei waren sich alle Beteiligten einig, dass bei Gesamtbaukosten von 7,7 Mio. € die erhaltene Förderung deutlich zu kurz greife, da fast nur der Neubau und kaum die notwendige Bestandssanierungen förderfähig seien. Bürgermeister Steffens begrüßte das vom Bund aufgelegte neue Investitionsprogramm zur Sanierung, Modernisierung und Digitalisierung von Schulgebäuden. Inwieweit die Gemeinde Willstätt noch von den für Baden-Württemberg zustehenden 251 Mio. € profitieren kann, zum Beispiel zur Finanzierung von digitalen Medien, ist unklar. Noch müssen Abstimmungen zwischen Bund und Land im Rahmen der Verwaltungsvorschrift getroffen werden. Ferner steht hier auch noch ein weiteres 5 Milliarden-Euro-Programm des Bundes zur Verbesserung der digitalen Bildung in Aussicht. Elvira Drobinski-Weiß sicherte zu, sich hier mit Nachdruck für diese notwendigen Zukunftsinvestitionen in die Bildung einzusetzen. 

[Text mit Dank übernommen von Holger Hemler, Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Willstätt]



Elvira Drobinski-Weiß beim Eintrag in das Goldene Buch der Gemeinde. Links Bürgermeister Marco Steffens, rechts Rektor Bertram Walter.

Besichtigung der Baustelle. Konrektorin Christa Rolke, Rechnungsamtsleiter Philipp Kaufmann, Elvira Drobinski-Weiß, Bürgermeister Marco Steffens und Rektor Betram Walter (von links)