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Aus Berlin

Verbrauchertelefon

Keine Antwort unter dieser Nummer

Zum Bericht der Bundesregierung über die Umsetzung des 2009 angekündigten Verbrauchertelefons erklärt die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Elvira Drobinski-Weiß:

Keine Antwort unter dieser Nummer. Das erwartet Verbraucherinnen und Verbraucher, die ab Herbst 2012 versuchen, das Verbrauchertelefon von Ministerin Aigner zu erreichen. Mehr als drei Jahre nach Ankündigung einer Verbraucherhotline hat Aigners Ministerium wesentliche Fragen wie die technische Ausstattung oder die Kooperation mit der Behördenrufnummer 115 immer noch nicht geklärt. Die Fragen der SPD nach dem für die Hotline notwendigen Personal und eingeplanten Haushaltsmitteln musste die Bundesregierung gänzlich unbeantwortet lassen.

Darüber hinaus ist Aigners Ankündigung, das Verbrauchertelefon starte im Herbst 2012 nur die halbe Wahrheit. Verschwiegen hat sie, dass bis dahin allenfalls eine Schmalspur-Hotline starten kann, die längst nicht alle notwendigen Aufgaben erfüllt.

Schlimmer noch: Konkrete Einzelfallberatung können Verbraucherinnen und Verbraucher vom bundesweiten Verbrauchertelefon definitiv nicht erwarten. Das musste die Bundesregierung heute im Verbraucherausschuss einräumen. Die SPD fordert, dass die Verbraucherzentralen direkt eingebunden werden, damit Verbraucherinnen und Verbraucher konkrete und individuelle Beratung bekommen. Stattdessen soll Aigners Telefon lediglich bei der Suche nach Ansprechpartnern helfen und die politische Haltung der Bundesregierung zu bestimmten Fragen "erläutern". Und das soll nicht einmal kostenfrei sein. Wie sich diese Schmalspur-Hotline vom Behördentelefon 115 unterscheidet, ist nicht ersichtlich. Mit dieser Null-Nummer wird den Verbrauchern nicht geholfen.

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